Ein Golfer ist, nüchtern betrachtet, ein Mensch, der einen Spaziergang dadurch ruiniert, dass er in regelmäßigen Abständen in Büsche, Roughkanten und semibiologisch bewirtschaftete Randzonen starrt.
Für den Nicht-Golfer sieht ein Golfplatz einfach nur nach viel Rasen, ein paar Bäumen und kleinen Fahnen aus. Wer aber öfter auf dem Platz unterwegs ist, merkt schnell: Ein Golfplatz ist ein ziemlich genau gebautes Spielfeld mit klarer Dramaturgie.
Ich frage mich beim Golf ja seit Jahren, ob irgendwo nicht dieser eine Gedanke herumliegt, der alles plötzlich sortiert. Und dann ist da Daniel Kahnemann mit seinen Denk-Modellen.